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- Die Schömbs / Schembs
in Deutschland
- Vorwort zur 4. Auflage 2011:
- "Es wird einmal keine Erinnerungen mehr geben" war kürzlich ein Artikel in der örtlichen Presse überschrieben, welcher sich mit dem "SMS-Fieber" unserer Kindern und Jugendlichen befasste.
Nachrichtenübermittlung per Handy, frei von Grammatik und Rechtschreibevorgaben und unabhängig von Zeit und Ort, hinterlässt eben keine Spuren.
Wer je den alten Schuhkarton im Keller geöffnet hat, in dem all die Briefe, Zettel und Karten mit Schnörkelschrift lagern, der weiß von welchem Verlust die Rede ist.
"Es wird einmal keine Erinnerungen mehr geben" betrifft in unserer heutigen schnelllebigen Zeit auch das Wissen über unsere Vorfahren. Gemeinsame Familiengeschichte entdecken, bewahren und schriftlich festzuhalten, ist daher das wesentlichste Anliegen der Familienforschung.
1986 stellte ich die erste, 1998 die zweite Auflage meiner "Chronik der Familie Schembs" fertig.
Diese beschäftigte sich in erster Linie mit der Geschichte meiner direkten unmittelbaren Vorfahren, also mit dem Laubenheimer Zweig der Familie.
In enger Zusammenarbeit mit James Douglas "Jim" Schembs aus Amerika, der die Geschichte der Schembs in Amerika erforscht und in seiner "Study of all the Schembs Emigrants to America, their Lives, and their Descendants" im April 1995 niedergeschrieben hat, entstand nun eine dritte Auflage mit dem Titel "Die Schömbs / Schembs in Deutschland". Dieser liegt eine neue Konzeption zu Grunde, nämlich die Erforschung aller Linien unserer Familie, unabhängig von den verschiedenen Schreibweisen des Familiennamens.
Miterfasst sind somit jetzt auch alle anderen Familienzweige in Deutschland und im Ausland, die die ursprüngliche Schreibweise unser Vorfahren "Schömbs" bzw. leicht abgewandelt "Schoembs" bis heute beibehalten haben, aber ebenso wie die "Schembs" vom gemeinsamen Stammvater "Zacharias Schömbs" abstammen.
Mit den vorliegenden 2 Bänden, die die Familiengeschichte in Deutschland und in Amerika über einen Zeitraum von mehr als 300 Jahren verfolgen, steht nunmehr eine umfassende Dokumentation unserer Familiengeschichte zur Verfügung.
Möge die Arbeit bei dem einen oder anderen Familienmitglied das Interesse an der eigenen und gemeinsamen Familiengeschichte wecken und zur Bewahrung des Wissens über die Vorfahren beitragen.
Allen, die durch Auskünfte, Bereitstellung von Bildmaterial und andere Hilfestellungen zum Gelingen beigetragen haben, gilt mein herzlicher Dank.
Für die fruchtbare und freundschaftliche Zusammenarbeit danke ich ganz besonders "Jim" auf diesem Wege sehr herzlich. Ohne seine Zielstrebigkeit und sein Engagement wäre diese 4. Auflage mit Sicherheit erst zu einem viel späteren Zeitpunkt entstanden.
Mainz, im Oktober 2011
Reinhold Schembs
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Jim Schembs und Reinhold Schembs in Ginsheim Oktober 1999 |
- "Wo wir einmal hingehen, wissen wir. Wo wir herkommen, sagt uns die Familienforschung".
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